"Weil es nicht sein kann"

Weil es nicht sein kann

 

 

 

Wie des Windes schwaches Säuseln,

 

wie, wenn zart sich Wellen kräuseln,

 

wie ein Hauch nur, sanft, bedächtig,

 

fühl ich in mir, was doch mächtig

 

meine Seele – voll der Sehnsucht –

 

bis in ihre Tiefe trifft.

 

 

 

Deine Stimme – sacht – ein Flüstern,

 

lässt es heimlich in mir knistern,

 

wie ein Feuer, heiß und lodernd.

 

Dennoch wird mein Herz vermodernd

 

einsam bleiben, ohne Hoffnung

 

ungeliebt zugrunde geh’n.

 

 

 

Nie wirst du zu mir gehören.

 

Nie wirst du mir Liebe schwören.

 

Mir bleibt flammendes Verzehren.

 

Unanständiges Begehren

 

reißt mich tiefer in mein Unglück.

 

Trotzdem: Bleib mir weiter nah!