q.                                                            Es gibt nie Siege

 

Zitternd,

bebend noch sein letztes Atemringen.

Schüsse, Explosionen ihn bezwingen

Stille – die Erlösung nimmt ihn lind.

Nur ein Pochen - nie mehr wieder Angst im Herzen.

Die zerbrochenen, zarten Glieder ohne Schmerzen.

Hier liegt er nun im Trümmerfeld.

Er, ein kleiner toter Held

– ein Kind.

Und vielleicht … hört er glücklich fernes Singen!

Fühlt sich gehoben wie von engelgleichen Schwingen!

Staunt! Plötzlich kann er schweben!

Sieht hinab: „Das war mein Leben!“

Und die Macht zieht ihn ins Licht, wo all die anderen sind …

 

Am schwefelgelben Himmel über sinnentleertem Kriege

ziehen weiße Vögel ihre Bahnen,

fliegen tief, um rufend, laut zu mahnen:

„Es gibt nie Siege!

  Es gibt nie Siege …!“