n.                                                                                      Rache-Lust

 

Unter dichtem Wimpernbogen

schwarzer Glanz im schwülen Blick.

Schwaches Licht in süßen Räumen -

sie weckt Sehnsucht, wildes Träumen.

Haut wie Samt. Noch nie getrogen,

verspricht allein ihr Räkeln Glück!

 

Zartes Wispern, Seufzen, Locken

- welcher Adam widersteht?

Duft der Sinne raubt – betäubend.

Wer beharrt noch stur sich sträubend,

wenn die Lustgeister schon hocken,

startbereit - für Flucht zu spät?

 

Kurvenreich, jung und betörend

zieht sie jeden an – und aus!

Wildes Spiel verlangt Begehren!

Warum ihr den Wunsch verwehren?

Doch ihr Wille ist verstörend -

„ungeschoren“ kommt keiner raus!

 

Teuflisch gut spielt sie Verführung.

Rache ist des Treibens Grund.

Ein Mann brach, seine Lust zu stillen,

mit viel Gewalt ihr Stolz und Willen.

Jetzt gibt sie Krankheit bei Berührung.

 Der Mann war mehr als „nicht gesund“…